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Erwartung vs. Realität

  • Autorenbild: Dr. Peter Poeckh
    Dr. Peter Poeckh
  • 16. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Yogatherapie im Praxis-Alltag


Viele Yogalehrer kennen dieses Gefühl:

Man unterrichtet mit Freude, die Stunden laufen gut und die Teilnehmer sind zufrieden. Doch sobald jemand über Rückenschmerzen, eine Knieoperation oder eine Schulterbeschwerde spricht, tauchen plötzlich Fragen auf.


Welche Asana ist jetzt sinnvoll? Muss ich etwas anpassen? Sollte diese Position überhaupt ausgeführt werden?

Genau aus diesem Grund hat sich Andrea aus Leipzig nach ihrer Yogalehrerausbildung für die Online-Yogatherapie-Ausbildung entschieden.




Im Gespräch mit mir erzählt sie, dass sie sich vor allem eines gewünscht hat:

„Ich wollte meine anatomischen Kenntnisse ausbauen und meinen Yogis eine bessere Anleitung geben. Nicht, um ihnen alles zu erklären, sondern damit ich selbst wirklich verstehe, was im Körper passiert.“ 

Heute befindet sich Andrea im achten von zwölf Ausbildungsmonaten. Besonders spannend finde ich, dass sie nicht bis zum Abschluss gewartet hat, um das Gelernte anzuwenden. Schon nach wenigen Monaten hat sie begonnen, neue Übungen in ihren Unterricht einzubauen. Anfangs ganz bewusst, ohne ihren Teilnehmern überhaupt von der Ausbildung zu erzählen.


Erst später fragte sie jemand:

„Daher kommen also die neuen Übungen.“

Für mich zeigt das etwas sehr Wichtiges. Eine gute Ausbildung verändert nicht erst das Zertifikat am Ende. Sie verändert den Blick auf Bewegung.


Andrea beschreibt das sehr schön:

„Der Blick ist geschärfter geworden. Selbst wenn ich einen Jogger auf der Straße sehe, fallen mir plötzlich die Füße oder die Beinachse auf.“ 

Ich nenne das gerne die Yogatherapie-Brille. Man beginnt Zusammenhänge zu erkennen, die vorher verborgen geblieben sind. Plötzlich sieht man, warum manche Menschen mehr Stabilität brauchen, andere mehr Mobilität. Warum Beschwerden oft nicht dort entstehen, wo sie spürbar sind. Und warum kleine Anpassungen im Yoga manchmal einen großen Unterschied machen können.


Genau dieses Verständnis ist für mich der eigentliche Kern der Yogatherapie.

Es geht nicht darum, möglichst viele Übungen zu kennen.

Es geht darum, zu verstehen, warum eine Übung sinnvoll ist und für wen.


Wenn du mehr über die Online Yogatherapie Ausbildung lernen möchtest, dann lies gerne hier weiter.



 
 
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