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Schlaganfall mit 42

  • Autorenbild: Stefan Janko
    Stefan Janko
  • 15. Mai
  • 3 Min. Lesezeit

Wie Yoga Sabine Haag geholfen hat, neu ins Leben zu finden


Sabine unterrichtet Yoga im wunderschönen Stift St. Florian in Oberösterreich. Wer ihr zuhört, spürt schnell Ruhe, Klarheit und eine besondere Form von Authentizität. Doch hinter dieser Ruhe steckt auch eine sehr persönliche Geschichte.


Mit nur 42 Jahren erlitt Sabine einen Schlaganfall. Ein Ereignis, das ihr Leben komplett verändert hat.


In unserem Gespräch erzählt sie offen, wie es dazu kam, warum die Zeit davor emotional extrem belastend war und wie Meditation und Yoga ihr geholfen haben, wieder Vertrauen in sich selbst und ihren Körper zu entwickeln.


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„Dann hat es mich einfach geschmissen.“

Besonders berührend ist die Offenheit, mit der Sabine über diese Phase spricht.

Sie erzählt von schlaflosen Nächten, innerem Druck, Sorgen um ihre Kinder und einer großen Lebensentscheidung, die sie damals getroffen hatte. Der Körper zog irgendwann die Notbremse.

„Und dann kannst du nicht schlafen und dann kannst du nicht essen … und dann hat es mich einfach geschmissen.“


Was viele überrascht:Der Schlaganfall zeigte sich bei ihr nicht durch klassische körperliche Lähmungen, sondern vor allem über Sprache und Konzentration. Wörter fehlten plötzlich. Englisch, das sie beruflich täglich verwendet hatte, war plötzlich nicht mehr selbstverständlich da.

Gerade deshalb begann sie sich noch intensiver mit Meditation, mentaler Ruhe und den tieferen Ebenen des Yoga zu beschäftigen.


Yoga beginnt nicht auf der Matte

Sabine kam ursprünglich gar nicht über Asanas zum Yoga.

Ihr erster Zugang war die Meditation. Die Suche nach innerer Ruhe. Die Verbindung zu sich selbst.

Und genau dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Episode.

Für Sabine bedeutet Yoga vor allem eines:

„Verbindung.“


Die Verbindung zum eigenen Körper.Zur Atmung.Zu anderen Menschen.Und manchmal auch zu etwas Größerem, das sich schwer in Worte fassen lässt.


Gerade in einer Zeit, in der Yoga oft nur auf Beweglichkeit oder äußere Formen reduziert wird, ist diese Sichtweise besonders spannend.


Älterwerden als Privileg

Ein weiteres großes Thema der Folge ist das Älterwerden.

Sabine ist heuer 55 geworden und hat sich bewusst entschieden, ihre grauen Haare wachsen zu lassen. Eine Entscheidung, die viele Reaktionen ausgelöst hat.

Während manche davor Angst haben oder hadern, sieht sie das heute anders:

„Älterwerden ist ein Privileg.“

Wir sprechen darüber, warum viele Frauen mit dem Älterwerden kämpfen, wie sich die Yoga-Praxis im Laufe des Lebens verändert und warum Kraft, Beweglichkeit und mentale Stabilität immer wichtiger werden.


Besonders schön finde ich ihren Zugang, dass Yoga sich an den Menschen anpassen darf und nicht umgekehrt.


Yoga im Stift St. Florian

Ein ganz besonderer Teil ihres Weges ist auch der Ort, an dem sie heute unterrichtet.

Mitten im beeindruckenden Stift St. Florian hat sie ihr Yoga-Zuhause gefunden. Dort organisiert sie nicht nur regelmäßige Klassen, sondern auch Workshops, Konzerte und Yoga-Veranstaltungen.

Man merkt im Gespräch sehr schnell, wie wichtig ihr Begegnung geworden ist.

Nicht Leistung.Nicht Perfektion.Sondern echte Verbindung zwischen Menschen.


Was wir aus dieser Folge mitnehmen können

Diese Episode erinnert daran, dass Yoga weit mehr sein kann als nur Bewegung.

Es kann ein Werkzeug sein, um:

  • mit Krisen umzugehen

  • Gedanken zu beruhigen

  • den eigenen Körper wieder besser wahrzunehmen

  • resilienter zu werden

  • und bewusster durchs Leben zu gehen

Und vielleicht ist genau das einer der wichtigsten Punkte dieser Folge:

Es geht nicht darum, perfekt zu sein.Sondern darum, immer wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen.


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Wenn du mehr über Sabine erfahren möchtest: https://www.yoga-ensemble.at/ 

Mein kostenloser "Sag es Richtig"-Guide:https://peterpoeckh.short.gy/yoga-guide


Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich sehr über eine Bewertung, dein Feedback oder deine Fragen.




 
 
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