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Wenn der Körper spricht und wir lernen zuzuhören

  • Autorenbild: Dr. Peter Poeckh
    Dr. Peter Poeckh
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Ein Gespräch mit Theresa Wolf


Was macht es mit uns, wenn wir den ganzen Tag sitzen, nach vorne gebeugt aufs Handy schauen oder kaum noch bewusst in Bewegung kommen?


Und was passiert, wenn wir genau dort ansetzen – nicht mit Leistung, sondern mit kleinen, machbaren Schritten?


In der aktuellen Podcastfolge von Yogatherapie bewegt spreche ich mit Theresa Wolf, Psychologin und Sportwissenschaftlerin, über genau diese Fragen.


Ein Satz aus unserem Gespräch bringt es auf den Punkt:


„Der Körper versteht sofort: hängende Schultern, ich bin traurig.“

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Körper und Psyche – eine Wechselwirkung

Viele kennen den Begriff Psychosomatik: Gedanken, Stress oder Belastungen zeigen sich im Körper.

Weniger bewusst ist oft die andere Richtung: Wie sehr unser Körper wiederum unsere Stimmung, unsere Wahrnehmung und unsere Energie beeinflusst.


Theresa beschreibt eindrücklich, dass Körperhaltung nicht nur ein äußeres Erscheinungsbild ist, sondern direkt mit unserem inneren Erleben zusammenhängt. Aufgerichtet zu sein verändert nicht nur, wie wir gesehen werden – sondern auch, wie wir uns fühlen.


Bewegung muss nicht lang sein

Ein zentrales Thema der Folge ist Bewegung im Alltag.

Nicht als Pflichtprogramm, nicht als einstündige Einheit, sondern als etwas, das wirklich integrierbar ist.


Theresa sagt ganz klar:

Eine Minute ist keine Zeit. Und genau deshalb ist sie so wirksam.

  • 60 Sekunden Schultern kreisen.

  • Eine kurze Streckbewegung.

  • Ein paar Atemzüge mit Aufrichtung.


Solche kleinen Impulse senken die Hürde – und schaffen etwas Entscheidendes: Kontinuität.


Genuss statt Druck

Ein weiterer wichtiger Punkt: Bewegung darf sich gut anfühlen.

Nicht jeder Tag hat gleich viel Energie. Und genau das sollte auch unsere Bewegung widerspiegeln.


An manchen Tagen ist es ein forderndes Training.

An anderen ein Spaziergang, Dehnen oder bewusstes Atmen.


Theresa spricht hier von Selbstbestimmung und davon, wieder ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln, statt starren Plänen zu folgen.



Selbstwirksamkeit als Schlüssel

Was mir an diesem Gespräch besonders gefallen hat: der Fokus auf Selbstwirksamkeit.

Zu erleben, dass ich selbst etwas verändern kann , über meinen Körper, über Bewegung, über kleine Entscheidungen im Alltag.


Das ist nicht nur körperlich wirksam, sondern auch mental stärkend.



Für wen ist diese Folge?

Diese Episode ist besonders spannend für

  • Menschen mit wenig Zeit

  • Yoga-Lehrer:innen und Trainer:innen

  • alle, die sich müde, angespannt oder energielos fühlen

  • und für jene, die einen realistischen Zugang zu Gesundheit suchen


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Wenn dir die Episode gefallen hat, freue ich mich über 5 Sterne und über deine Gedanken auf Social Media.


📍 Mehr zu Theresa Wolf findest du hier: https://koerpergutakademie.com/



 
 
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